Potenzialanalyse

Die Potenzialanalyse

Potenzialanalyse
Datum: 17.06.2021
Update: 05.10.2021

Der erste Schritt der Digitalisierungsstrategie

 

Die Digi­ta­li­sie­rung schrei­tet immer schnel­ler vor­an und der Druck, der damit auf jedem Unter­neh­men las­tet, wird immer grö­ßer. Um also wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben, ist es wich­tig mit dem Trend der Indus­trie 4.0 mit­zu­ge­hen: Wenn sich Men­schen, Maschi­nen und indus­tri­el­le Pro­zes­se intel­li­gent ver­net­zen, dann spre­chen wir von Indus­trie 4.0, so defi­niert es das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie. Aus die­sem Grund ist eine Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie heu­te kaum noch weg­zu­den­ken und dient fast schon als Aus­hän­ge­schild. Nahe­zu jedes Unter­neh­men steht ein­mal vor der Her­aus­for­de­rung eine sol­che zu ent­wi­ckeln. Doch wie genau geht man eigent­lich vor? Gibt es eine Art Fahrplan?

Als ers­tes ist es wich­tig zu ver­ste­hen: Die Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie steht in kei­nem Kon­flikt mit der Inno­va­tions- oder Tech­no­lo­gie­stra­te­gie. Viel­mehr grei­fen Sie inein­an­der ein und ver­fol­gen zusam­men das glei­che Ziel: Die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on Ihres Unter­neh­mens erfolg­reich gestalten.

Stel­len Sie sich nun die Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie wie einen Weg mit drei gro­ßen, wich­ti­gen Stu­fen vor: 1. Die Poten­zi­al­ana­ly­se, 2. Inno­va­tions- und Ideen­fin­dung und 3. Die Anpas­sung des Geschäftsmodells.

 

Die Potenzialanalyse

Bevor an eine Ver­än­de­rung gedacht wer­den kann, muss im ers­ten Schritt eine Poten­zi­al­ana­ly­se des Unter­neh­mens durch­ge­führt wer­den. Neu­er­dings ist dafür der soge­nann­te CDO oder auch ein Lean-Mana­ger zustän­dig, der sich ver­stärkt damit aus­ein­an­der­setzt den Ist-Zustand des Unter­neh­mens kon­ti­nu­ier­lich zu ana­ly­sie­ren. Dadurch ist er in der Lage Pro­ble­me und Poten­zia­le zu identifizieren.
Von der Ist-Ana­ly­se kann er dann zum Bench­mar­king über­ge­hen: Eine Manage­ment-Metho­de, bei der die eige­nen Pro­duk­te, Pro­zes­se und auch Wer­te, mit denen der Markt­füh­rer ver­gli­chen wer­den. Wie das funk­tio­niert? Der zustän­di­ge CDO kann Tools wie das TEC-Bench­mar­king von ensun dazu ver­wen­den, um gezielt her­aus­zu­fin­den, wel­che Tech­no­lo­gien den aktu­el­len Stan­dard der Bran­che zeich­nen. Bei­spiels­wei­se kann der CDO fest­stel­len, dass ein bestimm­ter Pro­duk­ti­ons­pro­zess noch hän­disch durch­ge­führt wird. Mit­tels des TEC-Bench­mar­kings ist er dann in der Lage, pas­sen­de Use-Cases für die­sen vor­lie­gen­den Pro­zess zu selek­tie­ren. Typi­sche Bei­spie­le wären der Ein­satz von Robo­tik oder Droh­nen­tech­nik in der Pro­duk­ti­ons­li­nie. Aus­ge­hend von den dar­aus fest­ge­stell­ten Dis­kre­pan­zen, kann der CDO Poten­zia­le erken­nen und die­se anhand von gesetz­ten KPI’s prio­ri­sie­ren. Die­se Poten­zia­le sind meist in fol­gen­den Berei­chen zu finden:

 

Kosten- und Zeit

Zeit ist bekannt­lich Geld. Aus die­sem Grund ist es wahr­schein­lich auch Ihnen beson­ders wich­tig, Ihre Zeit so sinn­voll wie nur mög­lich zu nut­zen. Vor allem im Bereich der Pro­duk­ti­on und Lager­lo­gis­tik las­sen sich Pro­zes­se ver­mehrt zeit­spa­ren­der mana­gen. So wird zum Bei­spiel mitt­ler­wei­le nach tat­säch­li­chem Bedarf und nicht mehr auf Vor­rat pro­du­ziert. Stel­len Sie sich ein­mal vor, wie viel Lager­kos­ten und Mate­ri­al­ver­schwen­dun­gen ein­ge­spart wer­den kön­nen. Auch im Büro kann eine digi­ta­le Lösung zur Kos­ten- und Zeit­ein­spa­rung füh­ren. Die Ver­wal­tung und Nut­zung von den heut­zu­ta­ge wahn­sin­nig gro­ßen Daten­men­gen wer­den somit deut­lich erleich­tert. Die Zeit des papier­lo­sen Büros wird kommen.

 

Mitarbeiterzufriedenheit

Viel­leicht haben Sie schon­mal von den soge­nann­ten Exo­ske­let­ten gehört. Sie wer­den von Men­schen getra­gen und die­nen als pneu­ma­tisch oder moto­risch betrie­be­ne Hebe- und Mon­ta­ge­hil­fen. Tech­no­lo­gien wie die­se unter­stüt­zen Ihre Mit­ar­bei­ter gera­de bei der kör­per­li­chen Arbeit zum Bei­spiel in der Pro­duk­ti­on. Als Resul­tat der gemin­der­ten kör­per­li­chen Belas­tung gibt es weni­ger gesund­heit­lich beding­te Mit­ar­bei­ter­aus­fäl­le und ein effi­zi­en­te­res Arbei­ten. Eine Inves­ti­ti­on und Stei­ge­rung der Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit stär­ken zudem Ihre Recrui­t­ing-Pro­zes­se für zukünf­ti­ge Fachkräfte.

 

Customer Experience

Vor allem die Cus­to­mer Expe­ri­ence zählt im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter zum wich­tigs­ten Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­mal für Unter­neh­men. Kon­kur­rie­ren­de Ange­bo­te am Markt wer­den viel­sei­ti­ger und tech­no­lo­gie­ge­trie­be­ner denn je. Neu­ar­ti­ge Lösun­gen benö­ti­gen einen maxi­ma­len Grad an Nut­zer­freund­lich­keit, um nach­hal­ti­ge Kun­den­bin­dung zu ermög­li­chen. Wie Sie das schaf­fen? Neu­ar­ti­ge Pro­duk­te müs­sen selbst­er­klä­rend und intui­tiv nutz­bar sein. Gespar­te Zeit beim Kun­den führt zu einem erhöh­ten Ver­trau­ens­vor­schuss ihres Pro­duk­tes. Pra­xis­bei­spie­le wären Uni­corns wie Face­book, Insta­gram oder Apple. Ins­be­son­de­re der Ein­satz von Tech­no­lo­gie kann Kun­den­pro­zes­se deut­lich ver­ein­fa­chen. Ob die inter­ak­ti­ve Kun­den­platt­form­kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kun­den aus dem Aus­land oder einer vir­tu­el­len Inbe­trieb­nah­me mit­tels AR – Digi­ta­li­sie­rung spielt in jedem Bereich eine Rol­le, wo der Kun­den­kon­takt im Mit­tel­punkt steht. Wann sprin­gen Sie auf den Zug auf?

Wie geht es weiter?
Fin­den Sie hier in unse­rem Leit­fa­den zur Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie noch die nächs­ten zwei Schrit­te, die es benö­tigt, für eine erfolg­rei­che digi­ta­le Transformation.