Kundenakquise für High-Tech Startups

Kundenakquise für High-Tech Startups

Kundenakquise für High-Tech Startups
Datum: 19.08.2021
Update: 19.08.2021

Tipps für Kundenakquise

 

Allein schon das Wort „Akqui­se“ löst in vie­len Leu­ten ein ungu­tes Gefühl aus, geht es Ihnen auch so? Es ist immer mit viel Arbeit und Mühe ver­bun­den, vor allem wenn es um die Kalt­ak­qui­se geht. Doch wie kann man die Kun­den­ak­qui­se für High-Tech Star­tups struk­tu­riert und effek­tiv ange­hen, sodass es erst gar nicht zu einem unwoh­len Gefühl kommt?

Hier unse­re Zusam­men­fas­sung an Tipps, wie man eine Kun­den­ak­qui­se für High-Tech Star­tups ange­hen kann:

 

Zielgruppe definieren

Bevor irgend­wel­che Maß­nah­men getrof­fen wer­den ist die Kennt­nis über die Ziel­grup­pe das A und O einer erfolg­rei­chen Kun­den­ak­qui­se. Die­se ist so genau wie mög­lich zu defi­nie­ren, denn je genau­er man sei­ne Ziel­grup­pe kennt, des­to leich­ter fällt es spä­ter genau die Bedürf­nis­se die­ser anzu­spre­chen. Im B2B Bereich ist die Ziel­grup­pe natür­lich deut­lich klei­ner, aber dadurch nicht weni­ger wich­tig – dafür wird hier pro Kun­de mehr Umsatz generiert.

 

Kundennutzen definieren

Nach­dem nun die Ziel­grup­pe fest­ge­legt ist, stellt sich die Fra­ge wel­chen Nut­zen ein Kun­de aus Ihrem Pro­dukt zie­hen kann. Natür­lich geht dies ein­her mit den Vor­tei­len Ihres Pro­duk­tes, aber mer­ken Sie sich: Fokus­sie­ren Sie sich wirk­lich auf die Bedürf­nis­se Ihrer Ziel­grup­pe, wel­che Sie mit Ihrem Pro­dukt ange­hen und nicht die Pro­dukt­vor­tei­le. Ver­kau­fen Sie also viel­mehr das Pro­blem und nicht das Pro­dukt. Was das bringt? Der Kun­de kann sich so schnel­ler und ein­fa­cher mit dem Pro­dukt iden­ti­fi­zie­ren und fühlt sich direkt angesprochen.

 

Umsatzplanung und Zielvorgaben

Kon­kre­te Maß­nah­men sind ein­fa­cher fest­zu­le­gen, wenn ein Ziel vor Augen ist. Defi­nie­ren Sie in einem „Leit­satz“ zusam­men­ge­fasst Ihre quan­ti­ta­ti­ven, also mess­ba­ren, Zie­le. Stel­len Sie sich dabei die Fra­ge was Sie mit den Maß­nah­men genau errei­chen wol­len (z.B. eine Umsatz­stei­ge­rung) und wie vie­le Neu­kun­den Sie in wel­chem Zeit­raum gewin­nen wol­len. Natür­lich muss Ihnen aber dafür klar sein, wel­chen Bedarf Sie mit Ihrer Leis­tung decken kön­nen. Es gäbe ja nichts Ärger­li­che­res als eine unfass­bar gro­ße Mas­se an Neu­kun­den, von denen Sie nur einen Teil über­haupt bedie­nen kön­nen, oder?
Um aber am Ende des fest­ge­leg­ten Zeit­raums nach­voll­zie­hen zu kön­nen, ob sie Ihre Zie­le erreicht haben, soll­te dafür gesorgt wer­den, dass Ihre Kun­den­ak­qui­se mess­bar ist. Doku­men­tie­ren Sie also sorgfältig!

 

Das Internet nicht vergessen

Gera­de heut­zu­ta­ge ist es wich­tig zu ver­ste­hen, dass immer mehr über das Inter­net und die Sozia­len Medi­en kom­mu­ni­ziert wird. Auch im B2B ist die­ser Trend längst ange­kom­men. Also: Nut­zen Sie Kanä­le wie Face­book, Insta­gram aber vor allem auch Lin­kedIn, um Ihre Ziel­grup­pe anzu­spre­chen und für sich zu gewin­nen. Auch eine fes­seln­de Web­site mit gutem SEO (Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung) kann schon vie­les bewir­ken und neue Kun­den anlo­cken. Oder ken­nen Sie schon Online-Platt­for­men wie unse­re, wo sich genau Ihre Ziel­grup­pe auf­hält und nach Lösun­gen für Pro­ble­me sucht? (Lesen Sie hier wei­ter) Sol­che Platt­for­men kön­nen zusätz­lich als Ver­triebs­ka­nal genutzt wer­den und spa­ren Ihnen vor allem Zeit. Mitt­ler­wei­le hängt näm­lich nicht mehr alles nur von Tele­fon­ak­qui­se ab.

 

Testimonials und Referenzen

Apro­pos fes­seln­de Web­site: Das Ver­trau­en von poten­zi­el­len Kun­den wird schnel­ler geweckt, wenn Sie mit Tes­ti­mo­ni­als und Refe­ren­zen oder Erfah­rungs­be­rich­ten arbei­ten. Zei­gen Sie so, was ande­re Nut­zer Ihres Pro­duk­tes für Erfah­run­gen gemacht haben und was sie über­zeugt hat.

 

Den Überblick behalten

Wie behal­ten Sie den Über­blick bei Ihren Kun­den? Ein CRM-Sys­tem ist eine gute Mög­lich­keit, um jeg­li­che Infor­ma­tio­nen zu jedem Kun­den, für alle Mit­glie­der Ihres Teams, fest­zu­hal­ten. Sei es der aktu­el­le Stand mit dem Kun­den, ein nächs­tes Ver­kaufs­ge­spräch, Ange­bo­te, etc. So wer­den lan­ge War­te­zei­ten, feh­ler­haf­te Infor­ma­tio­nen oder auch dop­pel­te Fra­gen beim Kun­den ver­mie­den. Außer­dem erleich­tert das die Vor­be­rei­tung vor dem nächs­ten Gespräch, glau­ben Sie nicht auch?

 

Bestandskunden nicht vergessen!

Bei dem gan­zen Tru­bel um Neu­kun­den­ge­win­nung ist es nicht weit, dass die Bestands­kun­den­pfle­ge ver­ges­sen oder für nicht so wich­tig emp­fun­den wird. Sie geben Ihnen zwar einen Ver­trau­ens­vor­schuss, jedoch ist das kei­ne Garan­tie dafür, dass sie Ihnen „treu“ blei­ben. Küm­mern Sie sich also dar­um, dass Sie hin und wie­der im Gedächt­nis Ihrer Bestands­kun­den auf­plop­pen (nur nicht auf die Ner­ven gehen). Das muss nicht immer mit einer Inter­ak­ti­ons-/Kauf­ab­sicht pas­sie­ren, son­dern kön­nen auch zum Bei­spiel ein­fach span­nen­de Bei­trä­ge in den Sozia­len Medi­en, Geburts­tags­glück­wün­sche oder News­let­ter sein.